Partnerschaften
Besuchen Sie uns auf der EuroCIS 2022 und entdecken Sie unsere neuesten Lösungen für den Omnichannel-Handel
Als weltweit führender Anbieter von elektronischen Preisschildern unterstützen wir bei SES-imagotag den Handel bei der digitalen Transformation. Seit über 30 Jahren sorgen wir mit unserem Gesamtpaket von grundlegenden Dienstleistungen bei über 300 führenden Einzelhändlern in der ganzen Welt für
- eine Steigerung der betrieblichen Effizienz
- ein reibungsloses Einkaufserlebnis für Konsumenten
- die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Einzelhändlern und Markenherstellern
In diesem Jahr arbeiten wir eng mit SAP zusammen und zeigen bei uns am Stand, wie sich unsere gemeinsame Vision für die Zukunft des Einzelhandels durch die nahtlose Integrierbarkeit der Plattformen verwirklichen lässt.
Besuchen Sie unseren Stand F03 in Halle 9 und erfahren Sie mehr!
Steigern Sie Ihre Regalverfügbarkeit
Out of Shelf und die Einhaltung von Merchandising-Vorgaben sind die größten Herausforderungen für Einzelhändler und Markenhersteller. Mit der konkurrenzlosen KI & Computer Vision-Technologie von Captana lassen sich Regalbestände in Echtzeit überprüfen, Warenverfügbarkeiten optimieren und Lebensmittelverschwendung vermeiden.
Interagieren Sie mit Ihren Kunden am Verkaufsregal
Mit der digitalen Plattform zur Verwaltung von Instore-Werbung legen Sie Ihre eigenen Kampagnen fest, um Ihre Kunden direkt zu erreichen. Ersetzen Sie papierbasiertes Marketing durch dynamische digitale Displays und maximieren Sie den ROI Ihrer Werbemaßnahmen.
Machen Sie Ihr In-Store-IoT zukunftssicher
Mit VUSION OS, dem bahnbrechenden IoT-Betriebssystem für den Einzelhandel, erhalten Sie höchste Leistung zu minimalen Kosten – selbstverständlich hochsicher, jederzeit aktuell und absolut nachhaltig.
Noch 250 Jahre und der Einzelhandel ist digitalisiert
Digitalisierung einfach machen – irgendwo wird es schon ankommen
Spannend, wer gerade alles den Handel unterstützen will. Google, Amazon und auch der Paketdienst DHL ist mit im Boot.
In einer Pressemittelung haben DHL und HDE gemeinsam veröffentlicht, dass 250.000 Einzelhändler in Deutschland nicht online sind, 50 Prozent der Händler haben keine eigene Website. Immerhin konnte die Initiative „DHL lokal handeln“ seit April schon 500 Händler digital auf die Sprünge helfen. Rechnen wir es kurz durch: bei diesem Tempo dauert es nur noch 250 Jahre und flugs ist der Rest auch noch geschafft.
Natürlich dauert es keine 250 Jahre und natürlich ist es richtig, dass es Initiativen zur Digitalisierung des Handels gibt. Sehr oft erschöpfen sich die Maßnahmen aber in den Bausteinen: Online-Shop zimmern, Kundschaft online erreichen, Waren rund um die Welt schicken.
Kürzlich hat der
„Kopfschmerzen bereitet mir nach wie vor der Einzelhandel, das Aussterben der Geschäfte, in denen ich auch gerne bummeln gehe, Sachen anprobiere und anfassen kann. Heute höre ich immer nur das Wort ‚online‘. Ich nehme an, Online-Shopping ist sehr bequem, aber ich nutze es persönlich nicht mehr. Ich gehe lieber los und will ein Erlebnis haben, das ich bei Online-Bestellungen nie gehabt habe. Das muss sich in Zukunft auf jeden Fall ändern. Der Totalverfall des Einzelhandels in kleinen Gemeinden, Dörfern ist ja quasi schon vollzogen. Wenn man sich das genau überlegt, ist das nicht nur für Menschen in meiner Altersklasse ein Horror.“
Diese Sätze sollte man ganz genau lesen, es steckt enorm viel drin. Udo Walz ist 76 Jahre alt und ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Wer denkt bei der vorrangig propagierten Digitalisierung des Handels an Kunden wie ihn?
Was tun die stationären Händler wirklich dafür, ihre Kunden genauer kennenzulernen? Welche digitalen Mittel nutzen sie dafür? Welche digitalen Systeme helfen Ihnen dabei, dem Kunden im Shop ein schönes Einkaufserlebnis und ein gutes Angebot zu bieten?
Früher gab es noch den Begriff des Fachgeschäfts. Heute lautet das Prinzip: Was gibt es? Alles. Wer sind die Kunden? Alle. Wie soll das funktionieren? Frag das Internet.
Update: Udo Walz ist am 20. November 2020 gestorben. Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen. Er wird fehlen.
Schweizer Coop setzt auf ESL-Etiketten VUSION von SES-imagotag
SES-imagotag, weltweit Marktführer im Bereich elektronischer Regalauszeichnung (ESL), digitaler Preisschilder und IoT-Lösungen für den Einzelhandel, kündigt den Roll-out eines bedeutenden ESL-Projektes mit der Schweizer Coop an, landesweit mit einem Umsatz von 29 Mrd. CHF und rund 1.000 Filialen der führende Einzelhändler.
Nach einer eingehenden Evaluierungsphase hat sich die Coop-Gruppe für die neue Retail IoT-Plattform VUSION von SES-imagotag und den Einsatz von intelligenten digitalen Retail-Labels in ihren Geschäften entschieden. Damit hat zum ersten Mal ein Einzelhändler dieser Größenordnung für die gelben e-Paper ESL optiert. Die Coop stützt sich damit auf die herausragende Expertise von SES-imagotag rund um Display-Technologien für den Einzelhandel.
Der Roll-out wird schrittweise erfolgen und beginnt mit der Implementierung von rund einer Million VUSION-Labels auf den kompletten Flächen inklusive Tiefkühlsortimente in zunächst 80 Märkten. Der größte Teil des Projektes wird Ende März 2019 abgeschlossen sein.
Danny Schilawa, IT-Leiter Warenwirtschaft bei Coop, kommentiert: „Die Coop-Gruppe hat sich nach einer gründlichen Bewertung für VUSION-Labels und die Software-Plattform von SES-imagotag entschieden. Die Fähigkeit, komplett neue gelbe e-Paper ESL in sehr großem Umfang schnell zu entwickeln und einsatzfähig zu machen, verdeutlicht perfekt, warum SES-imagotag weltweit der führende Anbieter intelligenter Etiketten ist. Die Anbindung von VUSION an unser eigenes ERP-System garantiert Effizienz und Schnelligkeit bei der umfangreichen Einführung von ESLs in unseren Filialen.”
Thierry Gadou, Vorstand und CEO bei SES-imagotag, ergänzt: „Dies ist ein wichtiger Erfolg für uns. Die Entscheidung eines führenden Einzelhändlers, seine Filialen mit unserer innovativen ESL-Lösung auszustatten, ist erneut eine Bestätigung und Wertschätzung für das Team von SES-imagotag sowie für die Qualität unserer Produkte und wichtigsten Innovationen. Wir sind sicher, dass die Coop schnell vom Nutzen unserer Lösung profitieren wird, die ihre physischen Geschäfte zu digitalen Assets macht.“
Coop bietet ihren Kunden das dichteste Filialnetz der Schweiz mit einer Verkaufsfläche von insgesamt rund 1,9 Mio. Quadratmetern. Zum Verkaufsstellen-Netz von Coop zählen Supermärkte ab 30 Quadratmeter und Megastores mit über 8.000 Quadratmeter. Hinzu kommen Formate wie Coop-City-Warenhäuser an kundenfreundlichen Lagen, Bau+Hobby-Märkte inkl. Gartencenter, Coop-Vitality-Apotheken, Coop Restaurants und vieles mehr. Kunden, die besonders auf Nachhaltigkeit bedacht sind, finden bei Coop ein besonders umfangreiches und attraktives Sortiment, das die Aspekte Umweltverträglichkeit, Tierwohl und sozial Verantwortung berücksichtig. Fast jedes zweite in der Schweiz verkaufte Bio-Produkt stammt aus einer Coop-Filiale.
SES-imagotag Engagement für seine Kunden während der Covid-19 Krise
Konzept zur Gewährleistung der Service-Kontinuität
An unsere geschätzten Kunden,
Unsere Herzen und Gedanken sind weltweit bei all denen, in unseren Teams und darüber hinaus, die gegenwärtig unmittelbar oder mittelbar von dem Coronavirus betroffen sind. In diesen herausfordernden Zeiten sind wir mehr denn je eine globale Gemeinschaft und wir müssen als eine globale Gemeinschaft handeln.
Da wir uns bei der Bekämpfung des Covid-19 Virenausbruchs und der Covid-19 Krise in einer noch nie dagewesenen Situation befinden, wollen wir gewährleisten, dass unsere weltweite Kundenbasis, in einer Zeit in der Einzelhändler und stationäre Ladengeschäfte für jeden unentbehrlich sind, unsere Lösung nahtlos betreiben kann.
Die Erhaltung der Gesundheit und das Wohlergehen unserer Teams, unserer Partner und natürlich unserer Kunden hat für uns oberste Priorität. Seit einigen Wochen verfolgen wir täglich die Entwicklung der Covid-19 Krise und reagieren darauf weltweit entsprechend.
Intern und zur Vermeidung der Ausbreitung des Virus arbeiten die meisten von uns von Zuhause, wobei unser Außendienst und unsere Logistik-Teams strikte Vorbeugemaßnahmen einhalten, um die Service-Kontinuität zu gewährleisten. Wir haben auch Reisen, die nicht unbedingt notwendig sind, nachdrücklich eingeschränkt und sämtliche größeren Veranstaltungen oder größeren Versammlungen, die in naher Zukunft stattfinden sollten, verschoben.
Wir haben auch Maßnahmen getroffen (mehr dazu nachstehend), um die Service-Kontinuität und die Auslieferung von Produkten zu gewährleisten. Gleichzeitig ermöglichen es unsere sicheren Arbeitspraktiken, dass unsere Mitarbeiter bei Bedarf mit Ihnen kommunizieren und zusammenarbeiten können.
Um Sie während dieser Situation zu unterstützen, stehen Ihnen unsere globalen Teams zur Verfügung und arbeiten für Sie wie gewohnt, um Sie im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen und Ihren Kunden auf die wirkungsvollste Weise zu dienen.
Das SES-imagotag Management ist überzeugt, dass sein strategisches Handlungskonzept seine Kunden während dieser kritischen Zeit von höherer Gewalt und außergewöhnlichen Umständen am besten zufrieden stellt.
SES-imagotag schafft mit Cisco Meraki fortschrittlichste IoT-Infrastruktur für den Handel
SES-imagotag, der Weltmarktführer im Bereich digitaler Preisschilder (Electronic Shelf Labels / ESL) und IoT-Lösungen für den Handel, offeriert mit Cisco Meraki die hochmoderne IoT-Infrastruktur für den stationären Handel.
Mit dem ungebremsten Trend der Kunden hin zu den neuen Einkaufsoptionen, wird die Anpassung der technologiebasierten Lösungen in der digitalen Transformation immer wichtiger. Durch die Implementierung der Wireless Cisco Meraki Cloud ermöglicht SES-imagotag dem Handel mehr Effizienz im Shop sowie das bessere Einkaufserlebnis für die Kunden. Die globale Verbreitung von Cisco Meraki mit Millionen von Geräten potenziert das klare Ziel von SES-imagotag, dem stationären Handel kostengünstige Lösungen zu bieten.
Die Integration der vorhandenen Cisco Meraki Infrastruktur ermöglicht den Händlern die nahtlose Verbindung mit der VUSION Retail IoT-Plattform von SES-imagotag. Damit gewinnt der stationäre Handel Zugriff auf alle Softwaredienste von SES-imagotag wie z. B. Preisautomatisierung, Produktlokalisierung, automatisches Regal- und Lagermanagement, Pick-to-Light, digitale Verkaufsförderung im Geschäft, mobiles Bezahlen usw.
„Diese Partnerschaft ermöglicht die schnellere weltweite Adaption unserer Lösung. Der immense Sachverstand von Cisco Meraki zusammen mit dem Retail IoT-Portfolio von SES-imagotag bieten dem stationären Handel eine kosteneffiziente und einfache ESL Infrastruktur. Damit können die Händler in der digitalen Transformation bestmöglich von den IoT Anwendungen profitieren. Ich freue mich sehr darauf, mit Meraki die Geschäfte im Einzelhandel weiter zu digitalen Assets zu machen“, sagt Andreas Rössl, Group CTO bei SES-imagotag.
SES-imagotag und Bio c’Bon werden mit dem 2019 RETA Award in der Kategorie “Best In-Store Solution” ausgezeichnet
SES-imagotag, weltweit die Nr. 1 für digitale Preisschilder (ESLs) und Retail IoT Lösungen, wird auf Europas führender Retail Messe EuroCIS 2019 gemeinsam mit Bio c’Bon mit einem RETA Award in der Kategorie “Best In-Store Solution” ausgezeichnet.
Mit den RETA Europe awards werden Retailer für ihre Realisierung von wegweisenden und innovativen IT-Lösungen im Retail ausgezeichnet. Bio c’Bon wurde für ihre Implementierung mit der SES-imagotag Lösung für die automatische Erfassung von ausverkauften Lagerbeständen ausgezeichnet. Der französische Retailer war auf der Suche nach einem zuverlässigen und benutzerfreundlichen Anwendungssystem, das in der Lage ist eine präzise Überwachung der Verkaufsregale und der Lagerbestände zu garantieren, um so ausverkaufte Lagerbestände, Schwund und Gewinneinbußen zu verhindern.
Durch die Kombination der SES-imagotag Geolokalisierung von Preisschildern mit den Überwachungskameras in den Ladengeschäften kann Bio c’Bon jetzt sämtliche ausverkauften Lagerbestände in Echtzeit ermitteln und ungewöhnliche Abweichungen in den Verkaufsregalen feststellen. Diese Informationen werden dann zusammen mit den von den Managern des Ladengeschäfts zu veranlassenden Korrekturmaßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit der Produkte auf den Verkaufsregalen auf einer digitalen Karte des Ladengeschäfts angezeigt.
Thierry Gadou, Chairman und CEO der SES-imagotag Gruppe, bemerkt: “Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem RETA Award. Dieser Award bestätigt die herausragende Qualität unserer Innovationen, wie zum Beispiel ShelfWatch, und deren breite Annahme durch die Retail Industrie. Unsere Lösungen kommen Kunden und Retailern zugute und sind ein zentraler Beitrag zur digitalen Transformation des Retail.”
Von digitaler Wertschöpfung zu digitaler Transparenz im Handel
Lebensmittel: Wert der Produktinformation nutzen
Von digitaler Wertschöpfung zu digitaler Transparenz im Handel
Ettenheim, 15. Juli 2020 – Deutschland im Juli 2020: Im Supermarkt kosten ein Kilo Schweinebraten ab 3,42 €, ein Kilo Brot von der Bedientheke ab 2,93 € und ein Kilo Butter ab 5,44 €. Preise beschäftigen uns und wir beschäftigen uns mit Preisen. Der Corona-Ausbruch beim Fleischunternehmen Tönnies mit Werkschließung und Quarantäne für den Landkreis hat eine Diskussion über die Bedingungen von Discount-Fleisch entfacht.
Diese beinhaltet mindestens drei wichtige Ebenen, über die es nachzudenken gilt.
- Die soziale Frage lautet: „Wie oft sollen und wollen wir Fleisch essen und was ist uns das wert?“
- Die Frage an den Handel lautet: „Wie billig soll und darf Fleisch sein?“
- Und die Frage in Richtung Lebensmittelwirtschaft ist: „Welche Produktionsbedingungen sind bezüglich des Bedarfs angemessen und welche nicht?“
Im Grunde geht es hier um den Zusammenhang von Preis und Wert.
Vor drei Jahren hat SES-imagotag auf der EuroShop 2017 zu einer Diskussionsrunde am Messestand mit dem Philosophen Richard David Precht, Michael Gerling (EHI Institut) und Florian Kolf (Handelsblatt) eingeladen. Das Thema der Veranstaltung war: „Haben digitale Unternehmen gerechtere Verkaufspreise?“.
Die Experten waren sich einig, dass Gerechtigkeit eine stark subjektiv geprägte Kategorie ist, die auch eng mit moralischen Grundsätzen verbunden ist. Ist die Bewertung des Preises bspw. von Fleisch also eine private und individuelle Angelegenheit?
Michael Unmüßig (SES-imagotag), Richard David Precht, Florian Kolf (Handelsblatt) und Michael Gerling (EHI Institut) bei einer Diskussionsrunde während der EuroShop 2017.
Vor wenigen Tagen hat ein großer süddeutscher Lebensmittelhändler sich in einem offenen Brief an seine Kundschaft gewandt. Darin heißt es hinsichtlich der Wertschöpfungskette:
„Fakt ist aber ebenso, dass der Preis für ein Produkt nicht das alleinige Kriterium sein muss. Wir können hierzulande aus einer schier unerschöpflichen Vielfalt auswählen, die Mehrwerte bietet, z.B. in Bezug auf Regionalität, Tierwohl, Frische, Genuss und Qualität.“
Das Ziel von SES-imagotag ist es, genau diese Vielfalt der Mehrwerte digital sicht- und nutzbar zu machen. Für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette. Das Stichwort lautet transparente Verbindung der Information. SES-imagotag entwickelte bereits 2017 eine „selbstlernende Bäckerei“, eine digitale Softwarelösung, die Verkaufsdaten analysiert. Damit lassen sich Bedarf, Produktion und Abverkauf aufeinander abstimmen. So dass im Idealfall keine leicht verderblichen Lebensmittel mehr weggeworfen werden müssen. Mit dem Analysetool PULSE können Händler den gesamten Warenbestand digital kontrollieren und damit die Rentabilität steigern.
Die Digitalisierung der Retail Prozesse beinhaltet aber umfassendere Chancen für die Kunden. Denn sie kann auch die Herstellung der Produkte beeinflussen. Und das wird häufig vergessen.
Der offene Brief des oben erwähnten Lebensmittelhändlers wurde begleitet von Anzeigen in Tageszeitungen mit einem QR Code. Dieser verlinkt auf eine Website mit Informationen über das Engagement für Tierwohl des Händlers. Dieser Prozess ist ein Anachronismus: gedruckte Anzeige -> QR-Code -> Smartphone -> Website.
Die digital vorliegenden Informationen über ein sensibles Produkt wie zum Beispiel Fleisch müssen direkt beim Produkt verfügbar sein. Das ist der Standard, den die Kunden heute erwarten dürfen. Genauso, wie wir uns bei einer Paketankündigung nicht mehr mit einer Angabe „Zustellung in 2 bis 3 Tagen“ zufriedengeben. Die Prozesse sind digital und die Prozessbeteiligten auch. Somit entstehen ein Bedarf und ein Verlangen aller Geschäftspartner nach diesen Informationen. Der Preis allein bildet heute den Mehrwert eines Produktes nicht mehr ab. Das ist die richtige und wichtige Erkenntnis bei der Diskussion bspw. über die Hintergründe von Billig-Fleisch. Der zweite wichtige Teil der Erkenntnis ist, dass wir als Verbraucher viel stärker auf die digitale Bereitstellung aller Informationen zum Produkt pochen dürfen. Denn diese Informationen sind digital vorhanden. Und die Verbindung dieser Daten ist heute technisch kein Problem mehr. Die Vielfalt der Wertschöpfungskette im modernen Einzelhandel ist um den Punkt „digitale Transparenz“ zu ergänzen. Digitale Schnittstellen können Herstellung, Zertifizierung, Logistik, Inhaltsstoffe usw. sehr gut offenlegen.
Diese Digitalisierung bewirkt Transparenz, Nachverfolgbarkeit, Sicherheit für Konsumenten, Handel und Produzenten. Sie ist ein zentrales Element der Transformation des stationären Handels.